Die Ansitze in Eppan

12. September 2009 | |

Es kommt sehr selten vor, dass in den Sommermonaten wirklich schlechtes Wetter in Südtirol vorherrscht. Mit schlechten Wetter meine ich Regen. Knapp darüber liegt eine kleine, graue, diesige Bandbreit, so wie heute. Ausgerechnet am heutigen Tag, an dem ich mir frei genommen habe. Trotzdem, bevor es in Trentino geht, wo es deutlich sonniger sein soll, hinauf in die Weinberge von Eppan.

Die recht sanften Hänge über dem Bozener Talkessel sind beliebt, nicht nur bei den Touristen oder seit Touristen auch so heissen. Schon Jahrhunderte vorher zog es die reiche Bozener Kaufmannschaft und den Adel hier her. Die über die Zeit entstandenen Ansitze – repäsentative, gefreite Höfe – sind die steinernen Zeugen in Mitten der auch heute nicht meist dazugehörigen Weinberge.

Alle Ansitze, Burgen und Schlösser kann man gar nicht kennen, in Eppan gibt es rund 180 davon. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich auf dem dritten Foto um die Sonnenuhr des bereits 1326 erwähnten Ansitzes Melag in St Pauls-Berg handelt.

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